Tiere
Tiere der Wasteland sind keine bloße Hintergrundkulisse. Sie markieren, wo eine Zone noch Leben trägt, wo etwas vergiftet ist, wo Restwärme sitzt und wo eine Landschaft längst ein eigenes, deformiertes Ökosystem entwickelt hat.
Einige Arten sind kaum verändert, andere haben sich an Strahlung, Chemie, Pilzbefall oder die Infrastruktur der alten Welt angepasst. Für viele Fraktionen sind sie Nahrung, Omen, Plage, Rohstoff oder schlicht der Beweis, dass der Mensch nicht mehr allein über die Welt bestimmt.
Als allgemeines schlechtes Zeichen gelten fast überall zuerst Aasgeier. Darüber hinaus kippt vieles über die schiere Menge: zu viele Schimmelratten bedeuten fast immer tödliche Kontamination, zu viele Eisensänger klingen nach Weltuntergang, und zu viele Relaistiere heißen für viele schlicht Beobachtung durch den Stack.
Kategorien
Stack-nahe Phänomene
Keine eigene Art, sondern systemische Sonderformen oder Eingriffe rund um Stack, Relais und Restinfrastruktur.
- Relaistiere - Tiere als sporadische Sensorträger, mobile Beacons und unheimliche Restinfrastruktur.
Anomalien und Ausnahmen
Seltene, schwer einzuordnende Lebensformen oder Restbiologien, die eher wie Gerücht, Fehlentwicklung oder Naturfehler wirken.
- Blob - Intelligenter Restschleim, langsame Fressmasse und wandernde Kelleranomalie.
- Chimärenplattformen - unethische Tier-Maschine-Umbauten aus dem Magier-Randmilieu.
Omentiere und Luftleser
Tiere, deren Auftauchen, Flugbild oder Laute von Überlebenden als Warnsignal, Todesanzeige oder Lageindikator gelesen werden.
- Aasgeier - Höhenleser, Todesfinder und makabre Luftaufklärung der Wasteland.
- Aschekrähen - Russdunkle Glanzdiebe, Omentiere und störende Signalnister.
Schrott- und Technikfauna
Arten, die direkt an Leitungen, Masten, Schaltkästen, Schrottfeldern und technischer Restinfrastruktur hängen.
- Drahtwespen - Aggressive Mastnister, Summstörer und elektrische Schwarmplage.
- Eisensänger - Schrottvögel mit metallischen Rufen, Drahtnestern und Resonanzinstinkt.
- Kabelmarder - Leitungsfresser, Isolationsplage und flinke Techniksaboteure.
- Kakerlaken - Wärmefolger, Technikplage und biologisches Frühwarnsystem.
Spiegel- und Ruinenjäger
Scheue oder schwer lesbare Tiere, die in gebrochenen Sichtlinien, Splitterfeldern und offenen Trümmerzonen ihren Vorteil haben.
- Glasfüchse - Spiegelnde Jäger, Lichtbrecher und elegante Trugbilder der Ruinenzonen.
Sumpf-, Pilz- und Feuchtzonenwesen
Arten, die an Morast, Schimmel, Sporen, stehendes Wasser und verseuchte Feuchtgebiete angepasst sind.
- Leuchtkröten - Phosphoreszierende Sumpfkröten, Giftträger und unheimliche Wetteranzeiger.
- Schimmelratten - Pilzbefallene Nager, Kellerplage und lebende Kontaminationsspur.
- Wastelandhunde - Verwilderte Rudeljäger, Aasfinder und brutale Lagerfolger der trockenen Randzonen.
Wasteland-Brecher und Bodenverwüster
Grobere, direkte Tiere, die Gelände, Lager oder ganze Randzonen physisch verändern und als Bedrohung wie auch Ressource gelesen werden.
- Rotzschweine - Verwilderte Giftgräber, Panzerhaut-Brecher und Fleisch mit Würfelwurf.
Einträge A-Z
- Aasgeier
- Aschekrähen
- Drahtwespen
- Eisensänger
- Glasfüchse
- Blob
- Chimärenplattformen
- Kabelmarder
- Kakerlaken
- Leuchtkröten
- Relaistiere
- Rotzschweine
- Schimmelratten
- Wastelandhunde
Kontext
- Orte und Umweltgefahren: ../Zonen/index.md
- Handel, Nahrung und Gerüchte: ../Handelsposten/index.md
- Pflanzen und Zonenbewuchs: ../Pflanzen/index.md
- Weltüberblick: ../../index.md