
Waldgebiete
Echte Wälder existieren in der Wasteland noch immer - aber nicht als unberührte Natur. Waldgebiete sind zähe Mischzonen aus Birken, Kiefern, Robinien, feuchten Senken, Schuttinseln und überwucherten Altwegen. Von außen wirken sie oft wie seltene grüne Ruheinseln. Wer tiefer hineingeht, findet Fallenlinien, Jagdpfade, alte Revierzeichen, verseuchte Mulden und ganze Lagerstrukturen.
Solche Wälder entstehen dort, wo gestörte Böden, robuste Pionierbäume und unregelmäßige Nutzung zusammenkommen. Genau dieses Mosaik hält sie am Leben: genug Baumbestand für echten Waldcharakter, genug Unterwuchs für Deckung und genug Randgifte, Schutt und schlechte Sicht, damit viele Fraktionen das Gebiet meiden.
Für die Hillbillys sind diese Waldgebiete Kernraum, Schutzmantel und Ressourcenspeicher zugleich. Andere Fraktionen nutzen sie nur am Rand, als Abkürzung, Versteck oder riskante Jagdroute.
Aufenthalt
- Hillbilly-Clans mit Brennplätzen, Fallenlinien und Rituallichtungen
- Geocacher auf verbotenen Abkürzungen und Cache-Gerüchten
- einzelne Trader nur mit Opfergaben, Ortsführer oder Eskorte
- Roamer-Scouts und Jäger an den äußeren Schneisen
Gefahren
- kaum sichtbare Fallen zwischen Wurzelwerk und Laub
- plötzliche Gewalt aus scheinbar verlassenen Jagdhütten
- giftige Senken, schlechter Boden und kontaminierte Wildwechsel
- schlechte Sicht, falsche Pfade und bewusst manipulierte Wegmarken
Zu holen
- Bau- und Brennholz
- Wild, Kräuter und Pilze aus den Randzonen
- Moonshine-Tauschware, Harze und versteckte Altdepots
Typische Ausprägungen
- dichte Revierwälder der Hillbillys mit Rituallichtungen und Jagdschneisen
- feuchte Waldsenken mit Hopfen, Rohrkolben und verrotteten Altstrukturen
- trockene Schrottwaldränder mit Birke, Kiefer und Brombeerbarrieren
Bedeutung
Waldgebiete beweisen, dass die Wasteland nicht nur aus Staub und Schrott besteht. Es gibt noch echte Wälder - aber sie gehören nicht der Romantik, sondern denen, die sie mit Gewehren, Aberglauben, Fallen und Reviergewalt halten.
→ Zurück: Zonen