
Drei-Eimer-Waschplatz
Ein funktionierender Waschplatz ist in der Wasteland beinahe Zivilisation. Das Drei-Eimer-System spart Wasser, hält Schmutz aus offenen Wunden und ist oft das Erste, was halbwegs geordnete Lager aufbauen.
Materialien & Herkunft
- drei Eimer, Kanisterhälften oder große Dosen
- Wasser aus Wasserfiltern, Regenfängen oder sauberer Tauschware
- etwas Ascheseife oder Laugenreste
- Lappen, Bürstenersatz, Stoffstreifen oder ein alter Ärmel
- ein Gestell, Brett oder Steinkante, damit nichts direkt im Schlamm steht
Aufbau und Anwendung
Der erste Eimer ist für groben Dreck, der zweite für Seife, der dritte nur für klares Nachspülen. Genau diese Reihenfolge hält das wenige saubere Wasser länger brauchbar. Wer alles in einen Bottich kippt, wäscht Schmutz nur im Kreis.
Ordenslager stellen den Waschplatz streng getrennt von Küche und Gebetsraum auf. Maker bauen Ablaufbleche darunter. Hillbillys stellen ihn dort hin, wo das Abwasser nicht direkt zurück ins Lager läuft. In guten Posten gibt es zusätzlich Haken für Lappen und eine kleine Aschewanne zum Desinfizieren von Metallzeug.
Gewaschen werden zuerst Hände und Gesicht, dann Werkzeug, dann Stoffzeug. Füße zuletzt. Alles andere ist Romantik.