Chicken Bob

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Chicken Bob

Chicken Bob

Unter den vielen Gerüchten rund um das echte Huhn taucht immer wieder dieselbe Figur auf: ein hammerharter Hardliner, den viele längst als Bolzenbranko kennen - und der in dieser einen Geschichte ausgerechnet weich wird.

Sein bürgerlicher Name ist Branko Voss. Erst im Lauf der Huhn-Quest fangen Leute an, ihn zusätzlich Chicken Bob zu nennen - ein Name, der zunächst wie Spott klingt und dann hängenbleibt. Gerade deshalb wirkt es so falsch, dass derselbe Mann, der sonst für direkte und endgültige Gewalt steht, ein kleines Huhn behandelt, als sei es das Letzte, was in dieser Welt noch unverdorben ist.

Die Quest macht ihn deshalb zur Schlüsselfigur, weil sich an ihm die Motive brechen: Geld, Mythos, Zero-Interesse, Besitzanspruch und echte Bindung. Andere jagen Laura wegen Wert, Zeichen, Auftrag oder Ruhm nach. Branko Voss zieht dieselbe Jagd aus der Marktlogik in persönliche Obsession.

Gerade deshalb gilt als fast sicher, dass Branko Voss eher für das Huhn sterben würde als wegen eines Auftrags, einer Münze oder eines Rufnamens. Wenn Blut in dieser Geschichte fließt, dann oft mit der Vorstellung, dass mindestens ein Mann bereit war, sein Leben an etwas Lächerlich-Kleines zu hängen - und genau dadurch größer wirkte als in jedem normalen Gewaltauftrag.

Fraktionsdeutungen:

  • Hardliner: Je nach Lager ein peinlicher Weichpunkt oder der Beweis, dass ein echter Killer selbst entscheidet, wofür er Gewalt verwendet.
  • Roamer: Sehen in ihm den Mann, der eine ganze Jagd aus dem Markt ziehen und in eine Obsession verwandeln könnte.
  • Der Orden: Könnte seine Bindung ans Tier als fehlgeleitete, aber echte Form von Hingabe lesen.
  • Zeros: Würden in ihm vor allem ein Hindernis sehen - einen bewaffneten Irrläufer, der Hausgut mit persönlichem Fanatismus blockiert.

Ob Branko Voss am Ende wirklich stirbt, ist noch offen. Dass viele die Huhn-Quest bereits so erzählen, als sei sein Opfer unvermeidlich, gehört aber längst zum Mythos des Stoffes.